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1985 gab die Zeitschrift "Yacht" bei Dr. Jüs Segger die Konstruktion eines sportlichen Selbstbaubootes in Auftrag. Es sollte Jollencharakter haben, schnell und unkompliziert zu segeln sein und Wohn- und Schlafraum für mindestens zwei Personen bieten. Die Möglichkeiten zum einfachen Trailern und Slippen waren ebenfalls Randbedingungen. Ergebnis ist der Diabolo, ein kleiner Jollenkreuzer, der nach dem "Sägen, Nähen, Kläben, färtig!" Verfahren aus Sperrholz gebaut wird. Das Boot ist mit einem durchgelatteten Groß und leicht überlappender Fock bei entsprechendem Wind sehr schnell und kommt früh ins Surfen. Sportlich Ambitionierte können zusätzlich einen Spinnaker oder Toppflauter fahren, die den Fun-Faktor deutlich erhöhen. Dabei reagiert das Boot auch bei viel Wind immer sehr gutmütig. Die hohe Formstabilität macht es bei Lage sehr steif. So läßt sich der Diabolo ausgestattet mit dem Standard-Vorsegel und nur einem Reff problemlos auch noch bei sechs Windstärken beherrschen. Zwei Personen können in der Schlupfkajüte bequem schlafen und auf den Kojenenden auch nebeneinander sitzen. Unter den Kojen, in seitlichen Schränken, sowie Schwalbennestern und einer großen Backskiste lassen sich Ausrüstung und Urlaubsgepäck für mehrere Wochen stauen. Viele Törns beweisen, daß sogar mit Kindern längere Reisen möglich sind. Durch das vollständig aufholbare Ballastschwert und die Klappruderanlage lassen sich auch flache Reviere befahren und der auf dem Kajütdach stehende Mast läßt sich mittels einer Jütt mit geringem Aufwand legen. Technische Daten:
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