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{Diabolo} Niemals geht man so ganz...

Wiedersehensfreude in Friesland und Dank der Ehrenmitglieder

auf dem Heeger MeerFriesland, 3. August: Nach vier Wochen Nordsee kommen uns die vertrauten Kanäle und Meere ungewohnt eng, vor allem so unglaublich voll vor. "Rush hour" vor Heeg, Gigant-Stau vor allen Brücken, die Häfen platzen aus allen Nähten. Umso mehr kann sich die Seestern-Crew auf das Wesentliche dieser Woche konzentrieren - auf das Wiedersehen mit alten und neuen Segelfreunden. Mit Horst Fischer und Johannes Gocht sind gar "Veteranen" vom allerersten Diabolo-Törn, 1990 an der Schlei, wieder dabei. "Klar, Diabolo-Törn muß sein", sagt Wilfried Glade, dessen "Samoa II" auch schon zehnjähriges Bestehen feiert. Und dieser Meinung sind offensichtlich auch alle anderen Stamm-Teilnehmer. Neun Diabolos, drei Yachten und die offene Jolle "Kenternix" von Klaus Büttner bilden die stolze Flotte. Hans Balzer sorgt auf "Zeeeend" mit seinem Akkordeon gleich am ersten Abend für stimmungsvolle Atmosphäre am gemeinsamen Liegeplatz, und Reinhold Elbracht präsentiert seinen nicht enden wollenden Schärenkreuzer als Nachfolger der jetzt von Bruder Andreas geskipperten "Naucum III". Neben den erfahrenen Diabolo-Skippern taucht mit Ernst Doblers brandneuer "Cebola" aber auch ein schönes neues Boot auf, das verständlicherweise die Blicke auf sich lenkte. Da gab's viel auszuprobieren für Jüs, Friedrich und andere. Den weiten Weg aus der Schweiz hat Ernst gemeinsam mit den Büssers und der renovierten "Filine", die ihn sicher auch zur Törnteilnahme animiert haben.
Kanalfahrt
Leider erwies sich das Wetter überwiegend als friesich-herb. Immerhin konnten wir schon am zweiten Tag zwei Regatta-Runden drehen und damit unsere traditionelle "Kanne der Diabolos" aussegeln. Gert und Christel Stallmann, vom Startschiff aus angefeuert durch Sohn Ruben, ließen sich den Gesamt sieg nicht nehmen und entführten "den Pott" an die Spree, obwohl ihnen Katharina und Frank Esser sowie das "teuflische Technik-Team", Friedrich Pfaff und Jüs Segger, hart auf den Fersen saßen. Starker Wind sorgte im folgenden für eher kleinere Strecken und viele Diskussionen, die aber bei dem fulminanten Grillfest der "Arawak"-Crew in Heeg zu Recht in der Diabolo-Harmonie untergingen. Frank Esser erwies sich hier als teuflisch talentierte Grillmeister, was von allen in höchsten Tönen gelobt wurde.
Einfahrt nach Woudsend
Mit einem besonderen "Nachtisch" in Gestalt der Ehrenmitgliedschaft versüßte die Mitgliederversammlung Gudrun und mir schließlich diesen Törn. Wir haben uns gefreut - kommt doch in dieser Geste die Zufriedenheit über "unsere" zehn Jahre Klassenvereinigung Diabolo zum Ausdruck. Und den frischen Titel missverstehen wir auch nicht als Einzug in die Ahnengalerie - eher sehen wir darin die Aufforderung, mal wieder mitzufahren, wenn es das Revier und die Törnpläne erlauben. Wie schon in Galamadammen gesagt: Der Limfjord lässt sich nicht nur mit Diabolos, sondern auch mit "Seestern" besegeln. Also: Wir bleiben in Verbindung!
In diesem Sinne grüßen Euch alle herzlichst
Gudrun und Wolfgang Horn mit Maren und Oli

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