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Die Diabolo Klassenvereinigung
Ziel der Klassenvereinigung ist die Beratung von Selbstbauern und die Information von Interessenten über die Möglichkeit, einen Neubau in Auftrag zu geben oder auch ein gebrauchtes Boot zu erwerben. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit für DIABOLO, die Herausgabe des zweimal im Jahr erscheinenden Mitteilungsblattes, der TEUFELSPOST sowie die Organisation des jährlich stattfindenden Segeltreffens mit integrierter Jahresversammlung. So wundervolle Reviere wie die Schlei, Rügen/Hiddensee, Bodensee, Mecklenburgische Seenplatte und Friesische Seen in Holland waren schon in ihrem Programm. Vorsitzender ist seit diesem Jahr Hans-Peter Büsser aus Goldach in der Schweiz, der zugleich auch die Redaktion der TEUFELSPOST innehat. ![]() Etwas Geschichte: 1986: Im YACHT-Heft 2/86 mit dem Hauptthema Düsseldorfer BOOT präsentiert die Fachzeitschrift das mit dem Konstrukteur Dr. Jüs Segger ausgearbeitete Konzept JOLLE MIT HUT. Sie stellt auf acht Seiten ein Selbstbau-Konzept einer einfach zu bauenden Sperrholz-Wanderjolle mit einer kleinen Kajüte und Ballastschwert vor. Das Verfahren ist dem Bauverfahren der Eskimos nachempfunden: die vorgesägten Formen des Rumpfes werden mit Draht zusammengerödelt und dann mit Glasfaserband und Epoxidharz verklebt. Bereits in den Jahren darauf bauten sowohl Laien wie Fachleute die ersten dieser eigenwilligen Boote - mit dem Ergebnis, daß sehr unterschiedliche Ausbauten auf identischen Rümpfen entstanden. 1989: Vor der Gründung der Klassenvereinigung beginnen einige DIABOLO-Besitzer jährlich zweimal ein Mitteilungsblatt, die TEUFELSPOST, herauszugeben. Sie hat eine wichtige Funktion, bringt sie doch viele technische und revierkundliche Informationen für die zum Teil hunderte von Kilometern auseinander wohnenden DIABOLO-Mitglieder in der Zeit ohne direkte Kontakte. 1990: Die Boot in Düsseldorf scheint der DIABOLO wohlgesinnt zu
sein. Vier Jahre nach Vorstellung wird an der BOOT 90 die
Klassenvereinigung gegründet mit Gudrun Horn als Vorsitzende,
Wolfgang Horn als Geschäftsführer und dem Konstrukteur Dr. Jüs
Segger als Technischem Berater. Die Vereinigung setzt sich zur
Aufgabe, neue Bauwillige zu beraten, Erfahrungen zu sammeln und
auszutauschen und vor allem jeden Sommer einen gemeinsamen Sommertörn
durchzuführen. 1990: Dieser Sommertörn fand zum erstenmal mit immerhin schon vier Crews auf der Schlei und der Ostsee statt, wo sich die Boote sehr bewährten. Seit dieser Zeit finden regelmäßig jährlich in verschiedenen Revieren Deutschlands, Hollands und der Schweiz Törns statt. Und wir dürfen ohne Übertreiben sagen, daß sich die Jolle vor allem in ihren Segeleigenschaften und in Revieren mit Flachwasser hervorragend bewährt hat. 1998: Nach reiflicher Überlegung und Diskussionen unter den Mitgliedern hat nun der Konstrukteur Dr. Jüs Segger eine neue, SEETEUFEL genannte und etwas komfortablere Diabolo-Variante aufgelegt. Sie ist etwa 20 cm höher gezogen und mit Süllrand versehen. Außerdem erhält sie ein kleines Yachtrigg mit Achterstag, eine Topgenua und ein etwas kleiner geschnittenes Gross. Das gibt etwas mehr Länge und Breite und etwas mehr Platz in der Kajüte trotz flacherem Aufbau. 1999: Die Ur-Diabolisten beschließen, auch für die DIABOLO Komforteinrichtungen wie Relingslehne, Einheits-Wohnpersenning u.a.m. anzubieten, außerdem diverse kleine Retouchen am Boot anzubringen. Der Konstrukteur wird damit beauftragt, die DIABOLO 2000 aufzulegen. |